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Palstek lobt Contest 25 in höchsten Tönen

In seiner Ausgabe Nr. 4-19 (Juli/August 2019) lobt das Palstek-Segelmagazin die Contest 25 in höchsten Tönen.

Zitat aus dem Segelmagazin „Palstek“, Ausgabe 4-19:
„…So finden sich in seinen Entwürfen viele Attribute der damaligen IOR-Formel, dennoch sind alle Contest-Typen als sichere Seeschiffe bekannt. Auch die 25 bildet hier keine Ausnahme.  Sie ist kein Flautenläufer, kommt aber dafür mit viel Wind und Welle bestens klar, auch ausgedehnte Törns auf offenen Revieren sind mit dieser kleinen Yacht problemlos möglich…“

https://www.palstek.de/

Bordelektrik

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2019“

Teil 38: Neue Stromkreisverteiler

Heute mal etwas anders als sonst. Dieses Projekt steht noch an.
Ich werde diesen Beitrag sukzessive, je nach Stand der Dinge, ergänzen und mit dem jeweiligen Einstell-Datum versehen.

Somit besteht die Möglichkeit, den Fortschritt der Arbeiten zeitnah zu verfolgen.

Schaffe ich es noch bis zum Saisonstart 2019?
Die Motivation ist hoch. Nach der Messe soll es los gehen.

Drückt (Klickt) mir den Daumen. 🙂

Stand September 2014

Folgende 4 Fotos: Stand 2019

10.02.2019 folgend:

Nun habe ich die Elektroleitungen neu verlegt. In den Backskisten und sonstigen dunklen Ecken wurden LED-Module installiert.

Diese Arbeiten waren sehr mühsam; ich musste mich extrem biegen und winden. Es wurden zunächst Fixpunkte mit Epoxykleber angebracht, bevor die Lichtquellen, Leitungen und Schutzschläuche fixiert und verlegt werden konnten.

Unterm Cockpit im hinteren Motorraum. Das Lächeln ist gestellt.:)

In der Backskiste. Die Beine gehen im 70°-Winkel nach draußen.

Unter der Pantry. Sieht leichter aus als in der Realität. Da passt nur 1 Arm rein – es ist zum Verrückt werden.

Das Gröbste diesbezüglich ist geschafft. Jetzt geht es an die Deinstallation des alten Panels.
17.02.2019 folgend:

Das alte Panel ist demontiert. Die Maße der neuen Paneltafel sind genommen. Damit ich genug Platz im Verteilerschrank habe, werde ich die Schrankklappe (Paneltafel) nach vorne auf Höhe der Schappfront verlegen. Es geht mir zwar dadurch eine kleine Ablagefläche verloren, aber ich gewinne eine sichere und überschaubare Verteilertafel, deren Installation mir ohne diesen Platz nicht möglich wäre.

Was wird neu installiert?

Unter Deck:
1 Stromkreisverteiler – 6 Stromkreise mit thermischen Sicherungen
1 Stromkreisverteiler – 5 Stromkreise mit thermischen Sicherungen
1 Bilgenpumpen-Kontrollpanel
1 Tiefentladeschutz
1 Steuerpanel mit Schalter für Tiefentladeschutz
1 UKW-Schalter
1 Schalterpanel mit 8 einpoligen Wippschaltern
1 Leselampe Hundekoje
LED-Module in:
Backskisten, unter Pantry, Schrank, unter Hundekoje, unter Vorpiek, Motorraum.

Über Deck:
1 Nav-Switch (8 Funktionen)
1 12-V-Dose
1 USB-Doppeldose
Nächste Woche geht`s hier weiter:

Was ist geplant?

Paneltafel: zuschneiden, Ausschnitte anreißen, aussägen, anpassen, schleifen, ölen, …

Schaltschrank: Rückwand aus Holz einkleben, neue Leitungen in den Schrank führen.

Bei diesem Wetter ist die Motivation sehr hoch, mal sehen wie weit ich komme.
24.02.2019 folgend

Bevor ich den Nav-Switch installiere, habe ich mir eine Testschaltung aufgebaut, um auch sicher zu gehen, dass er bzw. die Schaltung funktioniert. Die Schaltung hat funktioniert. Ist im Prinzip ganz einfach.

Bild zeigt die Einstellung unter Motorfahrt.

Nur dass mit der Diode einlöten, bei nicht vorhandener Dreifarbenlaterne, gefällt mir nicht so sehr. Hier bin ich noch am Grübeln was ich genau mache.

Die Lösung geht in Richtung LED 3-Farben- und Ankerlaterne. Somit würden die vorhandenen Navigationslichter nur unter Motor eingeschaltet werden, und ich hätte mit dieser LED-Kombination Dreifarben/Anker meinen Energiebedarf unter Segel, bei unsichtigem Wetter, stark reduziert. Ohne Seglerlaterne in der erwähnten Version, würde ich bei einer Umstellung der vorhandenen Navigationslichter auf LED eine Menge „Knete“ investieren müssen. Ärgerlich nur, dass ich erst im letzten Jahr neue Leitungen in den Mast eingezogen und eine neue Ankerlaterne (keine LED) montiert habe – ich Hornochse! Der Mensch macht Fehler!
Sollte meine Entscheidung in die geschilderte Richtung gehen, müsste ich eine neue Leitung in den Mast einziehen, möglichst ohne den Mastfuß zu öffnen.

Die Paneltafel ist inzwischen zugeschnitten und die Ausschnitte sind ausgesägt, geölt habe ich sie noch nicht. Es sind so oft die Kleinigkeiten, die einen am Baufortschritt hindern. Nur ein Beispiel: Fehlende Schraubenausführung trotz gut bestücktem Magazin (über 80 Typen).

Die Einbauteile sind auch schon vorhanden und wurden auch mal in die Ausschnitte eingelegt. Sieht gut aus: Selbstdisziplin und Selbstmotivation sind wichtig, sonst verpasse ich noch den Saisonstart – ist doch noch mehr Arbeit als ich eingeplant habe.

Nächstes Update erst am 10.03.2019, oder früher

01.03.2019, nur kurz:

Ein Stein fällt mir vom Herzen: Ich habe eine neue 3-adrige Leitung in den Mast eingezogen, ohne den Mastfuß zu öffnen. In 20 Minuten war’s erledigt. Yippie!

Wie hab‘ ich’s gemacht?

Die sichere Lösung: Mit Takelgarn alte und neue Leitung verbunden; ergibt eine solide und zugstarke Verbindung.

Kurz-Information:

Leider ist mein letzter Bericht irgendwo in WordPress verschwunden. Was da wohl passiert ist? Da ich unbedingt die Elektrik fertig haben will, bevor die Fynn wieder ins Wasser kommt, fehlt mir die Zeit, weniger die Muse, den Bericht neu zu erstellen. So viel sei gesagt: Es sieht terminlich inzwischen gut aus. Ich werde es wohl schaffen. Noch einige Kennzeichnungen anbringen, Kabelbinder fest anziehen, Deckel auf die Kanäle und die Sicherungen komplett einsetzen. Die Fynn soll in den nächsten 2 Wochen ins Wasser. Danach wird ausführliches Fotomaterial hier eingestellt werden.

Neu: NavSwitch mit 8 Funktionen. 12-V-Dose. 2-fach USB-Dose.

Instrumententafel, Rückseite, geöffnet.

Altes Panel.

Neues Panel.

Die Fynn befindet sich zur Zeit in der Marina, noch an Land.

Sobald sie im Wasser und für die Saison eingerichtet ist, werden ich mehrere und bessere Fotos einstellen.

Frohes neues Jahr 2019

Always fair winds to all Sailors.

En Godt Nytår
   *   A Happy New Year
   *   Hyvää uuttavuotta


Bonne année   *   Bliain Nua Shona   *   A Hamingjusamur Nýtt Ár


Un Felice Anno Nuovo   *   Sretna Nova godina   

Een Gelukkig Nieuwjaar   *   Et Godt Nyttår


Szczęśliwego Nowego Roku   *   Un Feliz Ano Novo

An Nou fericit   *   Gott Nytt År   *   Un Feliz Año Nuevo

Leinenführung ins Cockpit verlegt

Meine Serie:  „Refit-Telegramme 2018“

Teil 37: Leinenführung ins Cockpit verlegt

Beim Kauf der Fynn im Jahr 2014 war mir sofort klar, dass ich die Leinenführung in`s Cockpit verlegen werde. Damals wusste ich noch nicht, dass es das zeitaufwendigste Projekt an der Fynn werden würde.  Bevor ich jedoch meinen Plan in die Tat umsetzte, wollte ich mal 1, 2 Saisons segeln, um für mich und das Boot die optimale Lösung zu finden. Ad hoc Aktionen könnten einem später Leid tun.

Bei Aufenthalten in Marinas bin ich über die Stege gelaufen und habe mir diverse Möglichkeiten angesehen. Von der ein oder anderen Lösungsvariante, bzw. Teile davon,  habe ich mich dann inspirieren lassen. Neben „kruseligen“ Ausführungen waren auch elegante und harmonische, ins Decklayout integrierte, Installationen dabei. Aber diese Leinenführungen waren bereits bei der Herstellung der Yachten werftseitig durchgeführt worden. Später durchgeführte Installationen, die ich mir ansah, sagten mir  nicht zu.

Z.B. Die Lösung, mit den Leinen durch die Sprayhood zu gehen, gefällt mir überhaupt nicht. Sieht in meinen Augen so improvisiert aus.

So nach und nach hatte ich eine Komplettlösung vor Augen:
Eine Leinenführung wie bei den „Großen“ sollte es werden.
Und aussehen, wie von der Werft gemacht. Das war zumindest mein Anspruch.

Man muss das Unmögliche versuchen,
um das Mögliche zu erreichen.
(Hermann Hesse)

In der Detailplanung versuchte ich, meine Vorstellung den Gegebenheiten an Deck anzupassen. Ich musste lernen, auch bei diesem Projekt Kompromisse einzugehen.

Es wurde überlegt, gegrübelt, geändert und gehadert.

Wie?   Wieweit?   Wie viel?   Wo?   Wohin?
Woher?   Was?   Welches?  Wieso?  

Fragen über Fragen.
Das Material ist teuer; nur nichts Falsches bestellen.
Planen, durchspielen, entscheiden.

Winterlager 2016/2017

Genug geplant – jetzt mussten Taten folgen.

Nach dem Kranen in Holland brachte ich das Boot  nach Hause. Bevor ich es in die Halle fuhr, habe ich  den Mast für ein paar Tage gestellt, um Markierungen für die Montage in aller Ruhe anzubringen. Mit doppelseitigem Klebeband wurden Umlenkblöcke, Fallenstopper, Winschen etc. angebracht. Die Leinenführung immer wieder korrigiert und durchgespielt.

Erkenntnis bestätigt:
An einem Boot gibt es keine rechten Winkel!!!
Maß nehmen, exakte Abstände zu Fixpunkten messen, um sie zu vergleichen bzw. zu übertragen, von der StB- auf die BB-Seite, sind kaum möglich.

Permanente Positionsoptimierungs-Versuche der Blöcke und Stopper, mit unzufriedenen Ergebnissen, ließen Zweifel aufkommen.
So besser oder so besser – mein Gott, bin ich hier beim Augenarzt?
Soll ich das Ganze abblasen? Ist dies evtl. doch eine Nummer zu groß für mich? Da war ein Moment gekommen, wo ich das Projekt in Frage stellte.

Mach mal Feierabend, sagte ich mir: „tomorrow is another day“

Einen Tag pausieren, abschalten, gänzlich was anderes tun,
das tat richtig gut.

Dann hieß es, Mast legen, Boot in Halle und Start frei.

Unmittelbar am Mastfuß befindet sich ein schwerer U-Bügel aus Edelstahl. Dieser gehört zur Mastlegevorrichtung. An diesem Bügel wurden seitlich Edelstahlplatten geschweißt, die als Grundplatten für den „Mast base Organizer“ von Barton dient.
An dieser Basis können 4 Blöcke sauber befestigt werden.

vorher

nachher

An StB-Deck, neben dem Mastfuß, fing ich an, die Löcher für den 3er Umlenkblock zu bohren.

Dann folgte der Durchbruch am Wellenbrecher an StB.
Wow! Das war was. Extra einen langen Bohrer bestellt. Bohrer an der Markierung angesetzt und los. Kommt der Bohrer auch dort raus, wo er soll. Und wieder der Gedanke während des Bohrens: Eine Nummer zu groß….? Jetzt eh egal! Zu spät! Mach das Beste draus.

Der Bohrer traf das Ziel. Die Motivation war zurück. Yae!
Es war wirklich nicht einfach. Glück gehabt! Muss ja auch mal sein. Und nun mit der Lochsäge ein Loch in die Schräge vom Wellenbrecher bohren. Ich mach`s kurz: Yae!

Jetzt folgte die BB-Seite mit dem Durchbruch am Wellenbrecher, denn der musste auf jeden Fall gemacht werden.

In die Durchbrüche am Wellenbrecher habe ich Edelstahlrohre eingeklebt und mit Sika abgedichtet. Auf die Öffnungen wurden Rosetten mit Sika geklebt. Diese wurden aus Edelstahl-Ronden passgenau hergestellt.

Langrohr zum Abmessen im Durchbruch

Rohr auf Gehrung geschnitten

Rohr eingeklebt und zum Abdichten abgeklebt

Die Montage des 3er-Umlenkblocks an BB, in der Nähe des Mastfußes, habe ich dann zurückgestellt. Ich möchte wieder eine Saison ausprobieren, ob an StB alles flutscht.

Es folgte an BB und StB, direkt am Niedergang, die Montage der 3er Fallenstopper und der Winschen. Es ist wenig Platz vorhanden, aber es sollte machbar sein. Auch diese Montage hat sehr gut funktioniert. Das Loch, welches der Voreigner für eine DVBT-Antenne gebohrt hatte, wird jetzt durch die Winsch abgedeckt. Natürlich wurde es vorher mit Epoxy verschlossen.

Ronden aufgeklebt. Vor dem Verrutschen gesichert.

Leinenführung ausgelotet

Winkel wurde noch abgeflacht.

Gegenplatten im Salon.


Winterlager 2017/2018

Geplant war jetzt, nach der erfolgreichen Testphase, die Vollendung der BB-Seite. Wie gesagt, geplant.

Zu Weihnachten bekam ich ein Buch geschenkt:
„EINHANDSEGELN“ von Stephan Boden

Stephan beschreibt die Vorteile von sogenannten Thimbles (Führungsringe). Nun machte dieses Buch, insbesondere dieses Kapitel, mich so neugierig, dass ich die Thimbles ausprobieren wollte.

Was brauche ich hierzu?
Eigentlich nur die Thimbles und Softschäkel. Den 3er Umlenkblock habe ich schon, er muss nur noch montiert werden.
Was erspare ich mir? Die teuren Blöcke am Mastfuß und die Basis für die Blöcke. Die Softschäkel mache ich mir selber.

In der Saison 2018 habe ich die BB-Seite mit den Loops getestet: genial

Testphase

Kein Geklapper, keine Quersteller, null Probleme! Ob ich an StB auf Thimbles umrüsten werde, entscheide ich während der Saison 2019.

Zur Klarstellung:
Die meiste Zeit wurde mit Recherchieren, Planen, Materialbestimmung,  Machbarkeitsüberprüfungen und Detailversuchen aufgebracht.

Die Ausführung der Arbeiten war zwar auch aufwendig, aber zeitlich doch überschaubar. Ohne professionelle Facharbeiter-Hilfe wäre dieses Projekt für mich nicht möglich gewesen (Sägemaschine, WIG-Schweißgerät, Drehbank).

Ein Dankeschön an meine Metaller-Freunde:

Hermann-Josef K.     für die Gehrungsschnitte der Edelstahlrohre
Holger B.                         für die Schweißarbeiten der Grundplatten
Holger G.                        für die Zerspanarbeiten der Ronden
Jürgen Z.                        für die kompetenten handwerklichen Tipps

Danke auch an Micha, der zur Zeit auf seiner X-Trip in Island überwintert. Auf seinem YouTube-Kanal hat er einen sehr anschaulichen Beitrag zur Herstellung von Softschäkeln eingestellt. Inzwischen habe ich schon etliche Tauwerksschäkel gemacht.
Wen es interessiert wie`s funktioniert:

https://www.youtube.com/watch?v=xWGLXcQnpVc

Demnächst: Teil 38: Neue Schotwinschen

Ach ja! Wenn`s gefällt, bitte nicht vergessen auf
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Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Skipper Aloys

Mittelklampen eingebaut

Meine Serie:  „Refit-Telegramme 2018“

Teil 36: Mittelklampen positioniert und eingebaut

Die Fynn hatte bisher noch keine Mittelklampen. Unabhängig von der Bootsgröße, bin ich ein überzeugter Anhänger von Klampen in der Mitte der Längsachse eines Bootes. Wobei mit der Mitte nicht zwingend die Mitte der Länge, sondern der Drehpunkt des Bootes gemeint ist.

Ein Beispiel von vielen Vorteilen:
Bei der Größe der Fynn brauche ich beim Schleusen nur 2 Schritte aus dem Cockpit zu machen, um die Fynn „vorne“, also an der ausbalancierten Mittelklampe, durch den Schleusenvorgang zu führen. Durch die mitgenommene Heckleine sichere ich das Heck. Den Weg nach ganz vorne zur Bugklampe kann ich mir sparen. Als Einhandsegler kommt mir dies sehr entgegen.

Wohin genau sollen nun die Mittelklampen an meiner Fynn montiert werden? Meine Intention war, die Originalposition der Werft zu realisieren. Kurz: Ich habe meinen Facebook-Freund Jürgen kontaktiert, der seinerzeit ebenfalls eine Contest 25 hatte, und zwar mit werftseitig angebrachten Mittelklampen. Meine Rückfrage, ob ich mir die exakte Positionierung auf seinem Boot in Harderwijk (NL) ansehen darf, hat er freundlicherweise positiv beantwortet. Obwohl er nicht an Bord war, durfte ich an Deck und habe natürlich gefühlte 100 Fotos, von allem was mir vor die Linse kam,  geschossen. Jürgen, vielen Dank nochmal an dieser Stelle.

Nun war die Position exakt vermessen. Aber, wie gut sollte ich sie verankern. Bei sowas (Statik, Belastung, Bruchlast) immer auf Nummer sicher³ gehen, dachte ich mir. Da ich seit 2 Jahren auf WESTSYSTEM® Epoxy umgestiegen bin und das „Technisches Handbuch und Produktübersicht“ in solchen Fällen förmlich verschlinge, habe ich mich an die „Hotline Technischer Support“ im Hause M.u.H. von der Linden gewandt. Die Bohrungen für die Klampen hatte ich bereits durchgeführt und festgestellt, dass das GFK an dieser Stelle satte 11 mm stark ist. Der Techniker empfahl mir, mit dem Wissen der GFK-Stärke,  ein Bootsperrrholz von ca. 10 mm Stärke als Konterplatte zu nehmen. Dies würde den Belastungen völlig genügen.

Erinnerung:
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich mit einer Bavaria 32 in Borkum im alten Militärhafen lag und ein 7er in den Hafen blies. Der Schwell war so stark, dass sich das GFK im Bereich der Heckklampe rhythmisch und heftig wölbte. In der Not haben wir auf die in der Backskiste vorhandenen Ruckdämpfer zugegriffen. Es stellte sich eine merkliche Besserung ein. Dies hat mich womöglich dazu bewegt, nachstehende Konstruktion durchzuführen:

Die Konterseiten der Klampen liegen in den Schapps und sind sehr schwer zugänglich. Insbesondere für die durchgeführten Überkopf-Arbeiten.
Halswirbelprobleme garantiert!

5 Lagen Glasfasermatte laminiert
10 mm Konstruktions-Bootssperrholz aufgesetzt
5 Lagen Glasfasermatten über das Sperrholz laminiert
Edelstahl-Klampen aufgesetzt und fachgerecht mit
6 mm dicken Edelstahl-Konterplatten und vorgebohrten Löchern verschraubt.

Crazy – aber sorglos!

Demnächst: Teil 37:  Leinen ins Cockpit verlegt

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Skipper Aloys

 

Neue Mastelektrik – Neue Fallen im Mast

Meine Serie:  „Refit-Telegramme 2018“

Teil 35: Neue Mastelektrik – Neue Fallen im Mast

Im Teil 34 habe ich über die Installation des Schwanenhalses berichtet.
Der Schwanenhals dient dazu, die elektrischen Leitungen im Mast an`s Schaltpanel unter Deck zu bringen. Er schleust also die Leitungen von draußen nach drinnen. Bedingt durch den Schwanenhals waren die alten Elektro-Leitungen im Mast hinfällig, da sie einerseits zu kurz waren und andererseits fast 40 Jahre auf dem Buckel hatten. Also hieß es: Mastfuß öffnen.

Die Nieten wurden aufgebohrt und der Mastfuß abgenommen. O.K., er saß ganz schön fest und nur mit gut zureden war es nicht getan, ihn zu lösen. Dann wurde eine Leitung nach der anderen eingezogen. Die alten Leitungen taten als „Pilotleinen“ ihren letzten Dienst.

Einblick ins Mastinnere

Demontierter Mastfuß

Gleichzeitig wurde eine zusätzliche UKW-Antenne installiert und die entsprechende Antennenleitung ebenfalls in den Mast eingezogen. Nun habe ich eine UKW-Notantenne am Heckkorb, auch ideal bei Fahrten mit liegendem Mast und eine auf der Mastspitze.

Da der Mast geöffnet war, wurden dann auch die alten Fallen ersetzt. Zumal auch diese für das Vorhaben, alle Fallen, Strecker und Reffleinen ins Cockpit zu verlegen, zu kurz waren.

Blick auf die Antennenbefestigung

UKW-Antenne im Masttopp

Demnächst: Teil 36: Einbau von Mittelklampen 

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Skipper Aloys 

                                                                    

Dieseltankdichtung nach 2 Jahren porös

Dieseltankdichtung nach 2 Jahren porös

Letzte Woche habe ich den Kraftstofftank komplett mit Diesel gefüllt, damit sich über Winter kein Kondenswasser im Tank bildet. Nach einer halben Stunde stellte ich fest, dass durch die Dichtung des Revisionsdeckels Dieselkraftstoff austrat. Nach näherer Inspektion wurde mir das ganze Ausmaß bewusst. Die Dichtung schien sich schlagartig zu zersetzen. Viele kleine Brösel lagen um den Revisionsdeckel herum. Beim Anfassen der Dichtung zerfiel diese sofort in unzählige Einzelteile. Ganz schön ärgerlich, da der komplette Tank erst vor 2 Jahren hergestellt und eingebaut wurde.

Siehe Bericht: Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016“
Teil 26: Unverhofft kommt oft – neuer Dieseltank.

Da hat doch jemand einen gravierenden Fehler begangen. Die Dichtung war definitiv nicht resistent gegen Dieselkraftstoff etc.

Natürlich habe ich beim Jachthaven (NL), der die Arbeit seinerzeit ausführte, reklamiert. Mir wurde umgehend Hilfe angeboten. Ich sollte nur vorbeikommen, dann würde man sich der Angelegenheit annehmen. Gut gesagt! 528 km Autofahrt mit dem Boot im Schlepptau – das stand in keinem Verhältnis mit der Arbeit zur Schadensbeseitigung.

Also:

Dieseltank leerpumpen.  Alle Anschlüsse am Tank demontieren.
Tank ausbauen. Tank reinigen.

Der Jachthaven schickt mir eine neue Dichtung zu. Dann „nur“ noch 19 passgenaue Löcher in die Dichtung bohren. Tank einbauen. Alle Anschlüsse montieren. Tank volltanken. Motor entlüften. Kurzer Probelauf. Fertig!

Ich hätte auch all diese Arbeit bis im Frühjahr 2019 aufschieben und durch den Jachthaven erledigen lassen können (auf Gewährleistung natürlich).  Aber ich will die neue Saison, unmittelbar nach dem Kranen, nicht unbedingt mit einer Reparatur beginnen.

Gemäß meiner Planung werde ich den Tank übernächste Woche einbauen.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Skipper Aloys                                                            20.09.2018

Decksdurchführung – Schwanenhals

Meine Serie:  „Refit-Telegramme 2018“

Teil 34: Decksdurchführung – Schwanenhals

Die Contest 25 hatte bei der Übernahme an Deck 3 Steckdosen (Anker-, Dampfer- und Deckslicht) sowie einen Durchbruch für den Windgeber.
Aus der Erfahrung heraus weiß ich, dass diese Gummidichtungen mit den Jahren porig und durchlässig werden ggf. härten sie aus. Hinzu käme noch das Koaxialkabel der UKW-Antenne, die ich am Masttop montieren möchte. Dann wären es 5 Durchbrüche. Nein danke!

Ich neige für diese Anwendungen eher zum Schwanenhals. Aber bei einem kleinen Boot ist das ein Platzproblem. Den richtigen und störungsfreien Platz an Deck zu finden war gar nicht mal so einfach. Die Vorschoten dürfen nicht behindert werden. Die Elektroleitungen wollte ich nicht zu weit weg vom Mastauslass haben, damit auch diese nicht stören können. War die vermeintliche Stelle an Deck ausgelotet, passte es unter Deck nicht. Mal war eine Deckenleuchte, mal das Schott im Weg. Letztendlich war es Millimeterarbeit. Der Durchbruch musste in jedem Fall von Deck aus erfolgen. Hoffentlich wird die Lochsäge an der richtigen Stelle unter Deck austreten. Den Montagepunkt an Deck eines Bootes exakt auf die Decke im Bootsinnern zu übertragen ist doch schon ganz schön heftig. Wie oft ich gemessen habe, kann ich nicht genau sagen. Aber sicherlich habe ich mehr als 5 Kontrollmessungen durchgeführt.

Dann kam der Moment.  Mit einer etwas erhöhten Herzfrequenz habe ich die Lochsäge angesetzt. Die ersten Umdrehungen waren erfolgt. Jetzt gab es kein Zurück mehr, da muss ich jetzt durch (im wahrsten Sinne). Fertig!

Mein Erstes war,  unter Deck zu gehen. Wo kam die Säge raus? Ein Blick und ein kurzer Erfolgsruf: „ Yeah!“ Millimeter-Arbeit! Das war’s! Der Rest ist Routine!

Dann habe ich mir noch aus einem Mahagoni-Block, ein Mitbringsel von der Boot Düsseldorf, einen schönen Sockel geschnitten und mit Owatrol Decks Öl D1und D2 behandelt; den Sockel dann mit Sika aufgeklebt und den Schwanenhals abgedichtet und verschraubt. Fertig!

Nach 2 Saisons kann ich guten Gewissens diese Maßnahme als erfolgreich bezeichnen. Der Durchbruch ist dicht! Der Schwanenhals stört in keinster Weise!

Die alten Steckdosen werde ich gelegentlich, wenn ich viel, viel Zeit habe, fachgerecht entfernen. Zuvor gibt es aber wichtigere Dinge zu erledigen.

Diese Maßnahme hatte zur Folge, dass auch die Elektroleitungen im Mast gegen neue ersetzt werden mussten.

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau:
„Neue UKW-Antenne auf Masttop“ (incl. neue Elektroleitungen).
„Fallen ins Cockpit verlegt“. „Neue Schotwinden montiert“ .

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Skipper Aloys                                                                      09.09.2018

Edelstahl-Lasche in den Ankerkasten laminiert

Meine Serie:  „Refit-Telegramme 2018“

Teil 33: Edelstahl-Lasche in den Ankerkasten laminiert

Der Ankerkasten der Fynn hatte keine Möglichkeit, einen Anker zu befestigen.
Für mich ein unbefriedigender Zustand. Nach einigem Überlegen faste ich den Entschluss, eine Edelstahl-Lasche anzufertigen, um diese dann in den Ankerkasten einzubauen.

Aus Edelstahl-Resten, die sich mit der Zeit angesammelt haben, wurde eine Grundplatte, Materialstärke 10 mm, herausgeschnitten; sowie 2 Laschen aus 5-mm-Material.

Mittig der Grundplatte wurde ein Schlitz von 10 mm Breite geschnitten, um dort die beiden Laschen einzufügen. Diese Konstruktion ermöglichte es, die Laschen sowohl von unten als auch von oben zu verschweißen (zertifizierter Schweissfachbetrieb).

Weiterhin wurden 10 x 8er Löcher in die Grundplatte gebohrt.

Eine Marine-Mahagoni-Platte von 10 mm Stärke wurde mit 5 Lagen Glasfasermatten in den Ankerkasten laminiert. Auf ausreichende Überlappung habe ich natürlich geachtet.

Nach Aushärtung wurde die Edelstahl-Grundplatte positioniert, die Löcher durchgebohrt und mit 10 Edelstahlschrauben verschraubt. Danach habe ich die komplette Edelstahl-Grundplatte mit wiederum 5 Lagen Glasfasermatten überlaminiert. Was man nun noch sieht, ist die eigentliche Lasche, an der mein Anker permanent befestigt ist.

„Böse“ Zungen haben behauptet:
„Bevor die Ankerbefestigung ausbricht, wird mir die Bugspitze samt Ankerkasten weggerissen.“ J

Jetzt geht’s weiter: Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau:
Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation.
Neue Schotwinschen.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Neuer Trinkwassertank

Meine Serie:  „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 32: Neuer Trinkwassertank

Der alte Trinkwassertank war noch das Original. Selbst unserem Hund Milo würde ich aus diesem Tank nichts zu trinken geben. Obwohl er es wohl saufen würde. 🙂

Aufgrund der Bootsgröße kam nur, wie das Original auch, ein flexibler Tank in Frage. Mit dem Tank wurde natürlich das komplette System erneuert  (Trinkwasser-Schläuche, Einfüllstutzen und Tankdeckel). Die Fußpumpen wurden komplett in ihre Einzelteile zerlegt, gesäubert und desinfiziert. Der Tank befindet sich an StB unter der Hundekoje. Die Montage wurde von der Backbord-Seite über die Backskiste durch den Motorraum vorgenommen. Hätte ich da unten einen Hexenschuss erlitten – dann gute Nacht! Womöglich hätte die Feuerwehr das Boot durchtrennen müssen. LOL.

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau:
Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation.
Neue Schotwinschen.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

P.S. Das Thema „alte Fußpumpen“ hat sich, wie im Teil 30 beschrieben, inzwischen erledigt.

Inspektionsluke in der Hundekoje

Meine Serie:  „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 31: Inspektionsluke Hundekoje

Die Trinkwasserpumpe (Teil 30) habe ich unter die Hundekoje montiert. Ein Ort, an den ich ohne Inspektionsluke nicht hinkomme. Diese Inspektionsluke ermöglicht mir nun, die Trinkwasserpumpe zu inspizieren. Auch komme ich gut an den Ausgangsstutzen des flexiblen Trinkwassertanks (Teil 32 folgt) ran.

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau:
Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation.
Neue Schotwinschen.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

 

 

Neue Trinkwasserpumpe

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 30: Neue Trinkwasserpumpe

Im letzten Jahr hatte ich die originale Fußpumpen (2) komplett demontiert und in Einzelteile zerlegt. Diese wurden gründlich gesäubert und gangbar gemacht. Das Gehäuse dieser Pumpen ist aus Aluminium. Schon in der ersten Saison nach meinem Refit der Pumpen stellten sich Probleme ein. Das Aluminium zersetzt sich langsam im Pumpeninnern. Der Gebrauch für das Trinkwassersystem ist nicht mehr möglich. Diese Bauform an Fußpumpen gibt es leider nicht mehr, weswegen ich mich kurzerhand entschloss, ein elektrisches System zu installieren.

Nun habe ich fließendes Wasser an 2 Zapfstellen mit kompletten neuen Teilen (2 Zapfstellen, 1 Tank, Schläuche, 1 Pumpe, 2 Filter). Für diese Schiffsgröße ist das schon Luxus.

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau: Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation. Neue Schotwinschen.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Wassereinbruch begegnen – Elektrische Bilgenpumpe

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 29: Wassereinbruch begegnen – Elektrische Bilgenpumpe

Durch die Erfahrung mit dem falsch platzierten Seewasserfilter und des dadurch einströmenden Wassers beim ersten Kranen, wurde der Gedanke einer elektrischen Bilgenpumpe geboren.

Diese Bilgenpumpe habe ich vor den Motorblock unter die Bodenbretter im Salon montiert. Der Schlauch geht nach achtern an ein T-Stück, an das bereits die Handbilgenpumpe angeschlossen ist. Schlauchdimensionen wurden entsprechend berücksichtigt.

Die elektrische Bilgenpumpe hat einen Kontaktschalter, über den die Pumpe eingeschaltet wird, sobald der Schalter mit Wasser in Kontakt kommt. Selbstverständlich kann die Pumpe jederzeit über einen Schalter am Panel manuell eingeschaltet werden.  

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau: Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation. Umrüstung von Fußpumpe auf elektrische Trinkwasserpumpe.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

 

 

Seewasserfilter: Montageort verlegt

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 28: Seewasserfilter: Montageort verlegt 

Der Seewasserfilter des BUKH DV10M Motors war direkt neben der Schwungscheibe hinter dem Niedergang montiert. Diese Stelle war auf den ersten Blick etwas ungünstig ausgewählt. Der backbordseitige Lenzschlauch des Cockpits drückte auf den Deckel des Seewasserfilter-Gehäuses. Ein Öffnen des Gehäuses war sehr mühsam.

Auf den zweiten Blick war diese Stelle sogar grob fahrlässig ausgewählt. Ein Seewasserfilter muss über der Wasserlinie montiert sein, damit der Filter auch während der Saison geöffnet und gereinigt werden kann. Unterhalb der Wasserlinie montiert, würde Wasser unaufhaltsam ins Boot einströmen.

Und genau dies geschah zum Start der ersten Saison. Im Winterlager hatte ich den Filter gereinigt und die Schraube handwarm angezogen. In der Hektik der unmittelbaren Kranvorbereitungen, habe ich vergessen, die Schraube fest anzuziehen. Womöglich aber auch mit dem beruhigenden Hintergedanken, dass der Filter werftseitig am Originalplatz montiert und dieser natürlich über der Wasserlinie sei.

Kurz nachdem die Fynn, noch leicht an den Kranschlaufen hängend, im Wasser lag, strömte sehr heftig Wasser ins Innere. Zum Glück hatte der Hafenmeister die Situation sofort erfasst und reagierte entsprechend. Nichtsdestotrotz waren ca. 80 Liter Wasser im Salon unter die Bodenbretter geströmt. Toll!

Eine Verlegung des Seewasserfilter stand danach ziemlich oben auf meiner „to-do-list“.

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau: Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation. Umrüstung von Fußpumpe auf elektrische Wasserpumpe.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Alte Stelle.
 Neue Stelle.

Seewasserfilter: (grauer Topf, blauer Deckel)

 

Neue Borddurchlässe; Seeventile aufgearbeitet

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 27: Neue Borddurchlässe;  Seeventile aufgearbeitet

Die 2 Lenzschläuche des Cockpits führen vor dem Motor in 2 Seeventile. Die beiden Borddurchlässe habe ich durch neue ersetzt. Die auf die Borddurchlässe montieren Seeventile waren mit einer roten Farbe gestrichen, ansonsten sind sie in einem hervorragenden Zustand. Die Farbe war eigentlich zu schade für diese massiven Messingventile. Die Ventile habe ich deshalb in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Das Ventilrad ist nicht aus Messing und wurde deshalb in seinem farblichen Zustand belassen. Nun strahlen sie im schiffigen Messingglanz.

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau: Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation. Umrüstung von Fußpumpe auf elektrische Wasserpumpe.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Alter Zustand.

Neuer Zustand.

Frozen

Durch unvorhersehbare Umstände haben die Winterarbeiten sich um ca. 4 Wochen verzögert. Nächste Woche soll die Fynn nun an den Haken. Zur Zeit wird sie einer Grundreinigung unterzogen. Für 1 Person sehr mühsam und aufwändig, wie jeder Skipper weiß.

Heute Morgen die Überraschung:
Eis auf dem Schiff. Salontemperatur -2°. WC-Pumpe eingefroren.

Waschen, Reinigen, Polieren, Versiegeln sind nur nachmittags möglich.

Demnächst die Berichte mit Fotos  über die Winterarbeiten.

Bleibt mir gewogen.

Der Skipper

 

 

 

Neuer Dieseltank

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016“

Teil 26: Unverhofft kommt oft – neuer Dieseltank

Der eingebaute Dieseltank aus Edelstahl sah äußerlich noch gut aus. Jedoch gefiel mir von Anfang an der Wasserabscheider nicht besonders. Es waren oft, neben Schlammablagerungen, einige qcm Wasser drin. Obwohl dieses Wasser von mir regelmäßig entfernt wurde, sammelte sich immer wieder Wasser im Filter.

Beim Straßentransport, vom Winterlager in die Marina, habe ich durch ein Missgeschick den Tankdeckel verloren. Bei richtig kräftigen Regenschauern und nach über 8 Stunden Fahrt, kann sich jeder vorstellen, wie viel Regenwasser sich im Tank angesammelt haben könnte.

Aufgrund der Tankkonstruktion war es nicht möglich, nachträglich einen Inspektionsdeckel einzubauen. Eine Grundreinigung durch die Einfüllöffnung durchzuführen, wäre sehr aufwändig gewesen und keine Lösung für die Zukunft.

Entscheidung: Ein komplett neuer Edelstahltank, maßgefertigt, mit Inspektionsdeckel, neuer Tankdeckel mit Stutzen und Einfüllrohr wurde installiert.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Tankgeber mit Tankfüllstands- Anzeige, bisher nicht vorhanden, eingebaut.

Diese Arbeiten wurden komplett vom „Jachthaven“ durchgeführt.

Fotos vorher und nachher.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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Erstinstallation Kompass

Als „Fluss-Segelyacht“ brauchte die Fynn keinen Kompass.

Als seegehende Yacht jetzt schon.

Nun habe ich mich überwunden, ein handtellergroßes Loch in die Schottwand zu sägen und den neuen Kompass einzubauen.

Im Frühjahr muss er noch kompensiert werden. Beim Kompensieren werden die beiden kleinen Magnete der Kompensiereinheit anders positioniert, was auf die Nord/Süd oder Ost/West Deviation Einfluss hat.

Nach dem Kompensieren muss ich eine Deviations-Tabelle (Ablenkungstabelle) anlegen. Diese zeigt mir die individuelle Ablenkung auf den verschiedenen Kursen.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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Gefrier- und Kühlbox

Die Fynn hatte bisher noch keine Möglichkeit, Lebensmittel kühl zu lagern. Ein kühles Blondes gab es quasi auf der Fynn vorher nicht. Dies war ein ernstes Problem.  🙂

Die richtige Kühlbox, in Größe und Möglichkeiten, war nicht so einfach zu bekommen. Die Fa. Waeco stellte auf der „boot“ 2016 eine neue Gefrierbox vor.

Das Besondere daran:

  1. Gefrierfach bis -18°C und ein Kühlfach. 2. Läuft mit 12V und 230V. Sind beide Stecker gleichzeitig gesteckt, hat die 230V-  Versorgung Vorrang, sofern Landstrom vorhanden.  3. Minimaler Energieverbrauch. Somit kann die Box während des Segelns an der 12-V-Versorgung bleiben.  4. 25 Liter Inhalt und sehr kompakt. Ideal für meine Fynn mit ihren 25 Fuß.

Es wurden für diese Maßnahmen eine 230- und 12-Volt-Dose von mir installiert. Die Box ist durch einen Spanngurt an 2 Fixpunkten aus Edelstahl fixiert.

Lebensmittel können nun fachgerecht aufbewahrt werden und das kühle Blonde ist auch wirklich kühl.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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Verkleidung der rückseitigen Navigations-Instrumente

Die Rückseite, der in der Schottwand zum Cockpit installierten Navi-Instrumente, sah eher aus wie eine Aufputzinstallation eines Kellerraums.

Wegen der glatten Fläche und der dünnen Schottwand (10 mm), gestaltete sich die Befestigung des Mahagoni-Kastens (Eigenbau) und der Kabelkanäle gleichen Materials als äußerst schwierig. Aber, es ist mir gelungen eine stabile Konstruktion herzustellen.

Die Fläche der Verkleidung, hinter dem sich die Elektronik der Navi-Instrumente befindet, dient mir nun als Nutzfläche. Im Moment hängt dort eine Übersicht der Kanäle, Frequenzen und Sendezeiten der Küstenfunkstellen, die den Seewetterbericht mehrmals täglich senden.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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Einbau eines Bullauges in die Hundekoje

Die Hundekoje geht tief ins Heck der Fynn. Folglich ist die Belüftung nicht sonderlich gut. Nach dem Kauf hatte ich alle Stockflecken im Vorschiff und im Heck entfernt und die Flächen neu lackiert.

Da mir ein gesundes, frisches Klima im Boot sehr wichtig ist, habe ich in der Hundekoje, in die Wand zum Cockpit, ein Bullauge eingebaut.

Jetzt kann ich bei Anwesenheit im Hafen permanent lüften und habe als Nutzeffekt auch noch eine hellere Hundekoje. Ein Fliegengitter, passend zum Bullauge, schützt vor den lästigen Insekten.

Alles in allem eine gastfreundliche Koje.  🙂

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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Einbau einer Hand-Bilgenpumpe im Cockpit

Die vorhandene Bilgenpumpe, ein jämmerliches Teil, bei der man im Anwendungsfall zuerst noch den Ablaufschlauch montieren und über die Bordwand legen musste, war in der Backskiste (Stauraum) montiert. Diese Pumpe habe ich komplett entfernt.

Eine neue manuelle Bilgenpumpe wurde von mir dann ins Cockpit eingebaut. In unmittelbarer Nähe der Pinne ist diese jederzeit einsatzbereit. Dazu gehören ein neuer Borddurchlass am Heck und neue Schläuche, die mühselig und arbeitsintensiv im Bauch der Fynn verlegt und fixiert wurden.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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Re-Produktion eines Steckers

An der Hecklaterne (weißes Licht 135°) der Fynn, hatte der Voreigner einen Pseudostecker montiert, der überhaupt nicht kompatibel mit dem Gehäuse war.

D.h. keine Funktion dieser Navi-Beleuchtung.

Rückfragen beim Hersteller und Händlern ergaben, dass diese Stecker nicht mehr lieferbar sind.

Was tun? Ein schönes altes Messing-Gehäuse, vernickelt, durch ein neuzeitliches Kunststoffgehäuse austauschen.

Nein! Auf keinen Fall.

Eine Lösung, die den Erhalt des Gehäuses zum Ziel hatte, musste her.

Ein Freund, seines Zeichens Tüftler in Perfektion, bot mir an, eine Reproduktion zu wagen. Mein ungläubige Äußerung: Wie soll das gehen?

Er: Lass dich überraschen.

Es wurde der Stecker von der Steuerbordlaterne (grünes Licht 112,5°) demontiert. Dieser diente als Vorlage zur Herstellung von Schablonen.

Kurz und bündig: Die Reproduktion ist ein voller Erfolg.

Hierzu die Foto`s.

Zur Klarstellung:

Auf Foto 6 sind sämtliche Teile der 2 Fotoreihe aus dem Nichts reproduziert worden – unglaublich.

Tausend Dank an Hans-Peter.

Resümee: „Die Polizei, dein Freund und Helfer!“   🙂
(Muss nicht jeder verstehen.)

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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Neue Haupt-Verteilertafel

Eine neue, solide Verteilertafel mit zuverlässigen Komponenten und Anschlüssen stand auf meiner Refit-Liste.

Die Tafel ist bestückt mit:

  1. Batteriehauptschalter für Starterbatterie
  2. Plus-Sammelpunkt
  3. Minus-Sammelschiene
  4. Shunt zur Widerstandsmessung für den Batteriemonitor
  5. Sicherungskasten für Direktanschlüsse an Batterie

(z.B. Bilgenpumpe)

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

Vorher:                                                                  Nachher:

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Zweite Batterie

Die Fynn hatte nur eine Batterie für alle Anwendungen. Dies ist unüblich für ein Segelboot dieser Größe. Es sollten 2 Batterien installiert sein. Eine zum Starten des Dieselmotors und die zweite ausschließlich als Service-Batterie für alle Verbraucher an Bord.

Mit der Installation des neuen Batterie-Ladegerätes besteht sogar die Möglichkeit, drei Batteriebänke getrennt zu laden.

Die 2. Batterie, also Servicebatterie, habe ich an den ursprünglichen Platz der Gasflasche installiert. Die im Foto zu sehenden Zurrgurte werden noch durch einen verschlossenen Batteriekasten ersetzt.

Jede Batterie hat nun auch einen Batteriehauptschalter, mit dem die jeweilige Batterie vom Stromkreis getrennt werden kann.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

Vorher:

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Nachher:

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Batterie-Ladegerät mit Temperaturfühler

Das beim Kauf vorhandene Batterie-Ladegerät war ein einfaches Baumarkt-Ladegerät für eine einzelne Batterie, bei welchem man für einen Ladezyklus viel Geduld und Ausdauer benötigte. Dazu noch in der Backskiste mit fliegenden Leitungen installiert.

Eingebaut wurde von mir ein elektronisch geregeltes Hochleistungsladegerät, mit dem 3 getrennte Batteriebänke geladen werden können.

Einbauort: Die Rückseite der Wand, wo die Servicebatterie (demnächst beschrieben) installiert wurde. Also im Motorraum.

Da dieser Ort recht mühsam zu erreichen ist, habe ich ein Fernbedienungs-Display auf dem Schalterpanel im Salon installiert. So sehe ich den aktuellen Status des Batterieladegerätes und kann bestimmte Einstellungen vornehmen.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

 

 

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Neueinbau eines DSC Funkgerätes

Die Fynn hatte bisher noch kein Funkgerät. Meine Funkausbildung bei allen meinen Lizenzen habe ich ausschließlich auf ICOM-Geräten gemacht. Die Qualität und Zuverlässigkeit dieser Geräte steht außer Frage.

Installiert habe ich eine DSC- und ATIS-Funkanlage

ICOM IC M423G mit integriertem GPS-Empfänger.

Zur Zeit benutze ich noch eine sogenannte Notantenne, die am Heckkorb befestigt ist. Geplant ist eine Antenne auf dem Masttop zu installieren. UKW-Wellen breiten sich horizontal aus. D.h., je höher die Antenne, desto weiter die Reichweite.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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Loggeschutz in Backskiste

Die alte Logge schien wohl nicht mehr zu funktionieren, weswegen einer der Voreigner eine neue Logge einbaute, und zwar an einem der untypischsten Platzierungen für eine Logge – inmitten der Backskiste. Noch dazu fliegende Leitungen von Logge und Lautsprecher. In diesem Status war die Backskiste (Stauraum) als solche nicht zu gebrauchen.

Lange habe ich gegrübelt, wie ich diese Situation „entschärfen“ könnte.

Hier meine Lösung:

Ein Stück Edelstahlrohr mit dem benötigten Durchmesser als Außenpanzer, geschweißt auf einen Edelstahlblechsockel. Die entsprechenden Nuten für die Steuerleitung und die überdimensionalen Kunststoffstifte der Logge in das Rohr gefräst. Deckel auf das Rohr. Fertig! Für die Schweißarbeiten habe ich einen örtlichen Metallbauer konsultiert.

Der Schutzpanzer wird einfach über die Logge gestülpt und auf eine zuvor eingeklebte Mahagoniplatte aufgeschraubt. Durch das Lösen von einigen Schrauben ist er in wenigen Sekunden demontiert, was eine Inspektion der Logge schnell ermöglicht.

Nun ist die Backskiste in vollem Umfang als Stauraum zu gebrauchen. Der Logge kann nichts mehr passieren.

Leider habe ich von den chaotischen Verhältnissen in der Backskiste keine Fotos gemacht. Deshalb heute nur einige Fotos vom derzeitigen Ist-Zustand.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

P.S. Natürlich wurde das Kabelgewirr in Kabelkanäle verlegt; wie man sieht.

 

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Seetoilette / Seeventile

Die Seetoilette wurde von mir komplett zerlegt, gereinigt, Teile ersetzt und wieder zusammengebaut. Wegwerfgesellschaft – nein danke!

Im Rahmen dieses Projekts habe ich auch die nicht mehr vertrauenswürdigen Seeventile ausgebaut. Diese wurden durch neue Seeventile aus Bronze (seewasserbeständig) in die Bordwand montiert.

Ebenso wurden die alten Schläuche durch neue ersetzt. Die Seetoilette funktioniert nun zuverlässig. Benutzen darf man Sie natürlich im Binnen- und Küstenbereich nicht. Lediglich auf offener See ist der bestimmungsgemäße Gebrauch erlaubt. Es sei denn, man hat einen Fäkalientank eingebaut.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

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Neue Furlex-Rollreffanlage

Die Fynn hatte noch Stagsegel. Also Vorsegel, die an einem Stag (Drahttauwerk , das den Mast längsschiffs hält) gefahren werden.

Für den Laien: Beim Segel setzen oder –bergen muss man immer aufs Vorschiff um diese Arbeiten zu erledigen. Für unterschiedliche Windstärken gibt es auch unterschiedliche Segelgrößen. Wenn der Wind also auffrischt, muss das größere Segel geborgen und ein kleineres Segel angeschlagen und gesetzt werden. Das Begehen des Vorschiffs, je nach Wind und Wellen, ist ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Als Einhand-Segler (also alleine auf dem Boot) sowieso.

Step by Step werde ich die Fynn hinsichtlich Einhandsegeln optimieren. Der erste Schritt war nun die Installation einer Furlex-Rollreffanlage. Dies ist eine mechanische Vorrichtung zum Setzen, Bergen und stufenlosen Reffen (Segelfläche verkleinern) eines einzigen Vorsegels bei allen Windstärken und alle Kurse zum Wind. Mit der Leinenführung bis ins Cockpit, kann ich nun das Vorsegel entsprechend bedienen, ohne aufs Vorschiff gehen zu müssen.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

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Wetterstation im Salon

Die Wetterinformationen im Salon beschränkten sich bisher auf einen Barometer im Salon. Dies war mir zu wenig! Das alte Barometer wurde entfernt und nun schmückt eine Wetterstation mit Barometer, Chronometer, Thermometer und Hygrometer den Salon.

Um nicht die schöne Mahagoni-Wand mit weiteren 9 Löchern zu durchsieben, habe ich die 3 Instrumente auf ein Mahagonipanel, welches ich über Winter gefertigt habe, montiert. Somit konnte ich die Montage auf 2 Löcher begrenzen.

Mein Tipp an alle Bootseigner: Erst überlegen, dann bohren.:)

 Bis bald. Bleibt mir gewogen.

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Niedergangsschott restauriert

Das Niedergangsschott war ausgebleicht und wurde von mir sehr aufwändig restauriert.

Arbeitsschritte: abschleifen, 4 mal grundieren, 14 mal lackieren, Ausschnitt für zusätzliches Lüftungsgitter gesägt, komplett neue Lüftungsgitter eingebaut, neues Schloss eingebaut

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

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Echolotgeber installiert

Kaum zu glauben: Der Echolotgeber war lose in der Backskiste „verlegt“.
Ein korrekter Schallimpuls war nicht zu erwarten.

Aufwändig habe ich die Datenleitung des Echolots ins Vorschiff verlegt. Der Echolotgeber wurde auf einem Brett, welches ich am Boden festlaminierte, verschraubt. Nun ist ein sauberer Impuls gegeben, der mir am entsprechenden Instrument eine korrekte Tiefenangabe zeigt.

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Decksluke

Decksluke:

Das Plexiglas der Decksluke war blind. Schier tausende Risse schien das Glas beim näheren Hinsehen zu haben. Ich kaufte mir ein neues Glas und habe es, unter Berücksichtigung der komplexen Handhabungsempfehlungen für die Verarbeitung von Plexiglas, passgenau zugeschnitten. Da die Permanentlüftung unter Deck offensichtlich mangelhaft war, habe ich mich entschlossen, einen Solarlüfter mittig in die Luke einzubauen. Tagsüber wird der eingebaute Akku durch das Solarpanel aufgeladen, so dass eine Dauerbelüftung (24 Stunden) auch während meiner Abwesenheit, gewährleistet ist.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

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Land-, Solar- und UKW-Anschlüsse

Einer der Vor-Eigner hatte den Landanschlussstecker in den Fußraum des Cockpits installiert. Dort war er total deplatziert. Die reinste Stolperfalle im wahrsten Sinne. Ich habe den Stecker ans Cockpit-Ende hinter der Pinne verlegt. Auf einem von mir gefertigten Teakholz-Panel sind nun Landanschluss-, Antennen- und Solarpanelanschluss zentralisiert.

Der Antennenanschluss dient zum Anschließen einer Notantenne, die bei Bedarf am Heckkorb befestigt wird. Z.B. bei längeren Fahrten unter Motor mit liegendem Mast.

Ein EUROPUR-Landschlusskabel mit fortlaufendem Aufdruck „Fynn“ ziert nun das Deck in jeder Marina.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

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Navigationsinstrumente

Die Navigationsinstrumente sind bei der Fynn an Steuerbord im Schott eingebaut. Da diese Instrumente von der Bauform und der rückseitigen Befestigungsart her, in der Tiefe etwas auftragen, habe ich mich entschlossen, diese Teile auf ein Teakpanel zu installieren, welches ich über Winter angefertigt habe. Somit habe ich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Im Innern ragen die Instrumente nicht mehr so weit hervor. was dem weiteren Ausbau an dieser Stelle entgegenkommt, und das Cockpit-Ambiente wird etwas schiffiger und behaglicher.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

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Neue Schappklappe

In der Schappklappe war ein Radio eingebaut. Mit einer Einbautiefe von ca. 15 cm und dem fliegenden Kabelbaum, war dies natürlich ein „No Go!“

Beim Kauf wurde mit der netten Verkäuferfamilie vereinbart, dass ein neuer Schappdeckel rekonstruiert und nachgeschickt wird. Dies wurde auch seitens des Verkäufers eingehalten. Leider war die Klappe bei Anlieferung an mich noch im Rohzustand.

Meine Aufgabe bestand nun darin, das Rohholz lacktechnisch so zu behandeln, dass kein oder kaum ein Oberflächenunterschied entsteht.

Ich denke mal, es ist mir gelungen.

Für das Radio wird noch ein passenderer Platz gesucht. Ich vermisse es nicht.

Bis bald. Bleibt mir gewogen

 

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230-V-Installation

Die 230-V-Elekro-Installation entsprach nicht meinen Vorstellungen. Der Installationsort ist in der Backskiste. Es wurden bewusst 3 verschiedene Mantelfarben der 230-V-Leitungen gewählt. Die Symbolik: Grün kommt von Land. Blau geht an die 230-V-Dose am Spülbecken und orange geht an die Salondose.30-01-2015-041