Wassereinbruch begegnen – Elektrische Bilgenpumpe

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 29: Wassereinbruch begegnen – Elektrische Bilgenpumpe

Durch die Erfahrung mit dem falsch platzierten Seewasserfilter und des dadurch einströmenden Wassers beim ersten Kranen, wurde der Gedanke einer elektrischen Bilgenpumpe geboren.

Diese Bilgenpumpe habe ich vor den Motorblock unter die Bodenbretter im Salon montiert. Der Schlauch geht nach achtern an ein T-Stück, an das bereits die Handbilgenpumpe angeschlossen ist. Schlauchdimensionen wurden entsprechend berücksichtigt.

Die elektrische Bilgenpumpe hat einen Kontaktschalter, über den die Pumpe eingeschaltet wird, sobald der Schalter mit Wasser in Kontakt kommt. Selbstverständlich kann die Pumpe jederzeit über einen Schalter am Panel manuell eingeschaltet werden.  

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau: Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation. Umrüstung von Fußpumpe auf elektrische Trinkwasserpumpe.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

 

 

Seewasserfilter: Montageort verlegt

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 28: Seewasserfilter: Montageort verlegt 

Der Seewasserfilter des BUKH DV10M Motors war direkt neben der Schwungscheibe hinter dem Niedergang montiert. Diese Stelle war auf den ersten Blick etwas ungünstig ausgewählt. Der backbordseitige Lenzschlauch des Cockpits drückte auf den Deckel des Seewasserfilter-Gehäuses. Ein Öffnen des Gehäuses war sehr mühsam.

Auf den zweiten Blick war diese Stelle sogar grob fahrlässig ausgewählt. Ein Seewasserfilter muss über der Wasserlinie montiert sein, damit der Filter auch während der Saison geöffnet und gereinigt werden kann. Unterhalb der Wasserlinie montiert, würde Wasser unaufhaltsam ins Boot einströmen.

Und genau dies geschah zum Start der ersten Saison. Im Winterlager hatte ich den Filter gereinigt und die Schraube handwarm angezogen. In der Hektik der unmittelbaren Kranvorbereitungen, habe ich vergessen, die Schraube fest anzuziehen. Womöglich aber auch mit dem beruhigenden Hintergedanken, dass der Filter werftseitig am Originalplatz montiert und dieser natürlich über der Wasserlinie sei.

Kurz nachdem die Fynn, noch leicht an den Kranschlaufen hängend, im Wasser lag, strömte sehr heftig Wasser ins Innere. Zum Glück hatte der Hafenmeister die Situation sofort erfasst und reagierte entsprechend. Nichtsdestotrotz waren ca. 80 Liter Wasser im Salon unter die Bodenbretter geströmt. Toll!

Eine Verlegung des Seewasserfilter stand danach ziemlich oben auf meiner „to-do-list“.

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau: Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation. Umrüstung von Fußpumpe auf elektrische Wasserpumpe.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Alte Stelle.
 Neue Stelle.

Seewasserfilter: (grauer Topf, blauer Deckel)

 

Neue Borddurchlässe; Seeventile aufgearbeitet

Meine Serie: „Refit-Telegramme 2016/17“

Teil 27: Neue Borddurchlässe;  Seeventile aufgearbeitet

Die 2 Lenzschläuche des Cockpits führen vor dem Motor in 2 Seeventile. Die beiden Borddurchlässe habe ich durch neue ersetzt. Die auf die Borddurchlässe montieren Seeventile waren mit einer roten Farbe gestrichen, ansonsten sind sie in einem hervorragenden Zustand. Die Farbe war eigentlich zu schade für diese massiven Messingventile. Die Ventile habe ich deshalb in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Das Ventilrad ist nicht aus Messing und wurde deshalb in seinem farblichen Zustand belassen. Nun strahlen sie im schiffigen Messingglanz.

Schon bald weitere interessante Beiträge über die Refit-Arbeiten.

Hier eine kleine Vorschau: Fallen ins Cockpit verlegt. Neue Mastelektrik mit Schwanenhals-Installation. Umrüstung von Fußpumpe auf elektrische Wasserpumpe.

Bis bald. Bleibt mir gewogen.

Alter Zustand.

Neuer Zustand.